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Fragen und Antworten zum Thema: Schadstoffe & Keimbelastung im Trinkwasser

Was kann man selbst gegen sogenannte Spurenstoffe im Trinkwasser tun?

Wir empfehlen den Einsatz von Aktivkohleblockfiltern, wie die Filter der Firmen Carbonit oder Prime Inventions. Diese stellen momentan die Spitze der Möglichkeiten dar, wenn es um den Einsatz von Aktivkohlefiltern geht. Natürlich sind auch qualitative hochwertige Umkehrosmoseanlagen in der Lage, hochreines Wasser zu erzeugen.
Grundsätzlich sollte auch jeder Haushalt versuchen, selbst möglichst wenige Belastungen in das Wasser einzutragen.

 

Wo kommen Spurenstoffe oder Mikroverunreinigungen im Trinkwasser her?

  • 8100 Tonnen potentiell umweltrelevante Medikamente
  • 10.500 Tonnen aus Kosmetika und Körperpflegemitteln
  • 117.743 Tonnen Pflanzenschutzmittel in Deutschland abgegeben (Jahr 2014)
  • 630.000 Tonnen Chemikalien aus privaten Haushalten aus Wasch- und Reinigungsmittel

Die Zahlen gelten für Deutschland und basieren auf Informationen des Umweltbundesamtes.

 

Wie verhält es sich mit Keimbelastungen im Trinkwasser?

Es gibt am Zapfpunkt normalerweise kein absolut keimfreies Trinkwasser, sondern nur sehr Keimarmes. Die Wasserwerke sind nicht in der Lage eine völlige Keimfreiheit zu liefern, weil sich in alten Hauptwasserrohren häufig Biofilme etabliert haben. Diese lassen sich in der Praxis nicht dauerhaft ohne starke Chlorung beseitigen.

 

Warum chlort man Wasser nicht einfach stark?

Chlor wird eingesetzt, wenn krankmachende Bakterien wie Legionellen, E. Coli, Fäkalkeime oder Enterokokken festgestellt wurden. Dieses Wasser hat einen charakteristischen Chlorgeschmack und -geruch. Das Wasser eigent sich nicht zum Trinken oder zur Zubereitung von Speisen. Mit Aktivkohleblockfiltern kann man Chlorgeschmack auf einfache Art vollständig entfernen. Zudem werden Bakterien entfernt.

 

Wie kommen Schwermetalle ins Trinkwasser?

Die Wasserwerke sind nur bis zum Hausanschluss für die Einhaltung der Grenzwerte der Trinkwasserverordnung verantwortlich. Durch alte oder falsche Installationen in den Hausleitungen wird das Wasser in vielen Fällen mit Schwermetallen wie Kupfer, Blei oder Zink belastet. Dabei können auch nicht besonders alte Kupferleitungen Verursacher sein, ebenso wie alte Blei- oder verzinkte Eisenleitungen.

 

Wie kommen Hormone oder hormonähnliche Stoffe ins Trinkwasser?

Diese kommen häufig vom Verbraucher oder der Industrie über die Klärwerke in Oberflächengewässer und somit auch in den Trinkwasserkreislauf. Verursacher der Probleme sind häufig Medikamente, insbesondere die Antibabypille oder in der landwirtschaftlichen Tierhaltung eingesetzte Stoffe. Auch Kunststoffe zählen in diesen Stoffbereich und gelangen durch Weichmacher oder auch durch den Einsatz von Bisphenol A (in PET Flaschen, usw.) zunehmend als Verursacher in den Fokus der Forschung. Schützen kann man sich durch ensprechende Wasserfilter und durch den Gebrauch von BPA-freien Trinkgefässen und Flaschen.

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